Noch haben wir Herbst, aber die Temperaturen lassen bereits den nahenden Winter erahnen. Probleme über Probleme kommen mit ihm alljährlich auf uns zu. Nicht nur der lästige Schnee- und Streudienst. Auch die Biotonne bereitet bei Minus-Graden Sorgen. Im Sommer stinkt sie durch die enorme Hitzeeinstrahlung gen Himmel und im Winter gefriert der Abfall meist fest. Nicht selten sieht man nur halb oder gar nicht geleerte Biotonnen. Doch wie kann man dem entgegenwirken?
Wir haben ein paar Tipps für Sie heraus gesucht, wie man ganz einfach dem Problem „eingefrorene Biotonne“ entgegenwirken kann.
Von Oktober bis März sollten sie, wenn möglich, die Biotonne grundsätzlich an einem Frost freien Ort wie beispielsweise der Garage oder der Gartenhütte unterbringen. Aufgrund der geringen Temperaturen sind zu diesem Zeitpunkt auch keine unangenehmen Gerüche oder Schwärme von Fliegen zu erwarten. Stellen Sie die Tonne dann so knapp wie möglich vor der nächsten Entleerung auf die Straße.
Besonders feuchte Abfälle sollten zudem angetrocknet werden. Möglich ist dies zum Beispiel im Keller. Verwenden sie dazu Zeitungspapier oder Papiertüten. Das überschüssige Wasser wird dadurch gebunden.
Wenn sie ihren Garten noch nicht winterfest gemacht haben, empfehlen wir, einige zerkleinerte Äste oder angetrocknetes Laub zu lagern. Dieses kann alternativ zu zerknittertem Zeitungspapier in der Biotonne als Bodenschicht vor dem Festfrieren schützen.
Aber nicht nur am Boden, sondern auch an den Seitenwänden der Tonne kann es zum Anfrieren des Biomülls kommen. Wer nicht mühsam Schicht für Schicht mit Zeitungspapier auslegen möchte, dem bieten Laubsäcke aus Papier Abhilfe. Diese sind im Handel und in verschiedenen städtischen Einrichtungen zu bekommen.
Sollten Sie also zumindest den ein oder anderen Tipp beherzigen, dann kann der Winter getrost kommen.












