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Saarbrücken, 17.05.2012 | 18:49 Uhr
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Artikel vom: 19.01.2012
33. Filmfestival Max Ophüls Preis
Alle Interviews, alle Gewinner: HIER!

Vom 16. bis 22. Januar fand das 33. Filmfestival Max Ophüls Preis statt.

Unsere Festivalreporter Silke Rech und Daniel Schappert waren für Sie täglich unterwegs und schnappten sich die Stars und Sternchen und schauten natürlich einen Film nach dem anderen, um Ihnen davon zu berichten. Alle Interviews und Zusammenfassungen der Festival-Filme können Sie sich hier noch einmal in aller Ruhe anhören!

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Als Eröffnungsfilm wurde "Die Summe meiner einzelnen Teile" von Hans Weingartner gezeigt. Silke Rech hat im Anschluss den Hauptdarsteller Peter Schneider getroffen:

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GEWINNER "MAX OPHÜLS PREIS 2012" : "MICHAEL" von Regisseur Markus Schleinzer

Dieses Jahr sind viele schwierige Themen auf dem Festival vertreten. Und da macht der folgende Film auch keine Ausnahme: In "Michael" geht es um den gleichnamigen Protagonisten, der seine pädophilen Neigungen an einem kleinen Jungen auslebt. Und zwar hat er diesen entführt und in einem "Verlies" im Keller eingesperrt. Der Film zeigt das Thema auf eine neue Art und Weise. Denn nicht das Opfer, sondern der Täter steht im Mittelpunkt. Daniel Schappert hat sich mit dem Regisseur Markus Schleinzer getroffen. Das komplette Interview hören Sie HIER:

Das gekürzte Interview gibt es hier:

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GEWINNER "Preis der Jugendjury 2012": "Festung" von Regisseurin Kirsi Liimatainen

Einer der Wettbewerbsfilme beim Filmfestival Max Ophüls Preis ist der Film „Festung“. Dabei geht es um eine Familie, bei der der Vater immer wieder auf die Mutter einprügelt und wie die drei Töchter damit umgehen.
Silke Rech hat sich nach dem Film mit der 13-Jährigen Hauptdarstellerin Elisa Essig getroffen:

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Lobende Erwähnung der Jury für "Die Unsichtbare" von Regisseur Christian Schwochow

In "Die Unsichtbare" geht es um eine angehende, schüchterne Schauspielerin, die überraschenderweise die Hauptrolle im Stück Camille ergattert. Doch Probleme in der Familie, im Berufs- und Liebesleben werfen Sie nach und nach aus der Bahn. Und die Rolle der extrovertierten und Männerverschlingenden Camille, die Sie für sich auch im Allltag entdeckt tun letztlich ihr übriges dazu. Wer da an eine billige Kopie des letztjährigen oscar-prämierten Film "Black Swan" denkt, der irrt.

Daniel Schappert hat Anna Maria Mühe, die in "Die Unsichtbare" die beste Freundin der Hauptdarstellerin spielt, getroffen. Das Interview können Sie sich hier komplett anhören:

Das Interview können Sie auch in Kürze genießen. Alles Wichtige rund um Anna Maria Mühe und "Die Unsichtbare" gibt`s HIER:

Im Anschluss hatte Daniel Schappert noch ein interessantes Gespräch mit dem Regisseur des Films "Die Unsichtbare", Christian Schwochow. Dieser gewann mit "Novemberkind" im Jahr 2008 bereits beim "Filmfestival Max Ophüls Preis" den Publikumspreis. Das komplette Interview können Sie sich HIER anhören:

Und hier das Gespräch in aller Kürze:


Zusammenfassungen weiterer Filme:

 

Wettbewerbsfilm "Die Farbe des Ozeans":

Wettbewerbsfilm "Schuld sind immer die Anderen"

Wettbewerbsfilm "Stillleben":

Wettbewerbsfilm "Manipulation":

Wettbewerb Dokumentarfilm "Das Kreuz mit der Liebe":

Reihe "Spektrum": "One way trip 3D"

Kurzfilmreihen 1-3 "Jagdfieber", "Glück oder Pech", "Machtspiele"

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Die Gewinner des "33. Filmestival Max Ophüls Preis" stehen fest:

 

Der MAX OPHÜLS PREIS 2012: MICHAEL; Regie: Markus Schleinzer (Österreich 2011)

Jury-Begründung:
MICHAEL eröffnet dem Zuschauer die Täterperspektive eines unglaublichen Verbrechens. Mit nüchterner Forensik zeigt er die Seelenlandschaft des Unbegreiflichen und Verwerflichen. Die mit Perfektion angewandte Kunst der Auslassung, der konzeptionelle Mut des Filmemachers und ein präziser Hauptdarsteller machen diesen klugen Film zu einer vorsichtigen Annäherung an die Abscheulichkeit, die man nicht mehr vergessen wird.

Lobende Erwähnung der Jury an MARY & JOHNNY; Regie: Samuel Schwarz & Julian M. Grünthal (Schweiz 2011) und DIE UNSICHTBARE; Regie: Christian Schwochow (Deutschland 2011)

Jury-Begründung:
MARY & JOHNNY ist ein schneller, harter und anarchistischer Film dicht am Lebensgefühl einer sinnsuchenden Generation. Virtuos gelingt es den Filmemachern und dem Ensemble klassische Literatur in eine unverwechselbare junge Filmsprache zu übersetzen.

Durch eine außergewöhnliche Regieleistung und ein grandioses Ensemble reißt DIE UNSICHTBARE den Zuschauer in den emotionalen Strudel des Selbstfindungsprozesses einer jungen Schauspielerin. Der Film lässt uns die Entstehung eines Kunstwerkes im Geflecht von Macht und Abhängigkeit intensiv miterleben.

Der PREIS DER SAARLÄNDISCHEN MINISTERPRÄSIDENTIN: TRANSPAPA; Regie: Sarah Judith Mettke (Deutschland 2012)

Begründung:
TRANSPAPA ist ein Film über Liebe, der mit großem handwerklichen Können und feiner Schauspielkunst über Zärtlichkeit, Toleranz und Respekt füreinander erzählt. Er führt uns in die Nähe vieler unserer Sehnsüchte. Er berichtet aber auch mit subtilem Humor über den Mut, gesellschaftliche Normen abzustreifen.

Der SR/ZDF-Drehbuchpreis: MIKE; Regie: Lars Blumers (Frankreich 2011)

Jury-Begründung:
„Ganz ehrlich, ich habe eigentlich nie richtig verstanden, was erlaubt ist und was nicht.“ Mit dieser Selbsterkenntnis endet nicht nur der Film, sondern auch Mikes tragisch kurzes Leben.
Erfrischend direkt und ohne pädagogischen Zeigefinger entwirft Lars Blumers einen Antihelden und meistert damit die große Herausforderung, eine Hauptfigur in den Mittelpunkt seiner Geschichte zu stellen, die sich ziellos vom Leben treiben lässt. Mit enormer Leichtigkeit, bestechendem Timing und präziser Situationskomik gelingt es ihm, authentisch und unterhaltsam von Mikes Kamikazefahrt durchs Leben zu erzählen. Blumers erfindet ebenso skurrile wie stimmige Figuren, ohne sie der Lächerlichkeit preiszugeben. Damit porträtiert er auch die zunehmende Perspektivlosigkeit einer kleinbürgerlichen Provinzgesellschaft.
Lars Blumers führt uns ins Elsass und liefert en passant einen Beitrag zur deutsch-französischen Völkerverständigung. Die hat offenkundig schon in Form von Blumers Zusammenarbeit mit Grégoire Vigneron und Laurent Tirard stattgefunden: Ergebnis ist der fulminante Wortwitz des Films, und der funktioniert auf beiden Seiten der Grenze.

Der Publikumspreis Langfilm: PUPPE, ICKE & DER DICKE; Regie: Felix Stienz (Deutschland 2011)

Der Preis der Jugendjury: FESTUNG; Regie: Kirsi Liimatainen (Deutschland 2011)

Der Interfilmpreis: DR. KETEL; Regie: Linus de Paoli (Deutschland 2011)

Der Preis für die Beste Nachwuchsdarstellerin: Peri Baumeister – TABU – ES IST DIE SEELE EIN FREMDES AUF ERDEN; Regie: Christoph Stark (Deutschland, Österreich, Luxemburg 2011)

Der Preis für den Besten Nachwuchsdarsteller: Michael Fuith – MICHAEL; Regie: Markus Schleinzer (Österreich 2011)

Der Preis für den Besten Dokumentarfilm: DER PAPST IST KEIN JEANSBOY; Regie: Sobo Swobodnik (Deutschland, Österreich 2011)

Der Preis für den Mittellangen Film: HEILIG ABEND MIT HASE; Regie: Lilli Thalgott (Deutschland 2011)

Der Kurzfilmpreis: DVA; Regie: Mickey Nedimovic (Deutschland 2011)

Lobende Erwähnung der Jury an KORPUS; Regie: Flo Baumann (Schweiz 2011)

Der Publikumspreis Kurzfilm: MÄDCHENABEND; Regie: Timo Becker (Deutschland 2011)

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung: DAS DING AM DEICH – VOM WIDERSTAND GEGEN EIN ATOMKRAFTWERK; Regie: Antje Hubert (Deutschland 2012)

 

Das Team von Radio Saarbrücken 99.6 gratuliert allen Gewinnern!!



Quelle: Radio Saarbrücken 99.6
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