Am 05. November hat uns erneut Bernward Büker besucht und seine neue Single "Wilde Abenteuer" vorgestellt.
Hier gibt's das ganze Interview mit ihm:
Am 16. August war Bernward Büker zum ersten Mal zu Gast bei Radio Saarbrücken 99.6 und CiTi.TV und hat sein neues Album "Knochenherz" und die Single "Conchita" vorgestellt.
Silke Rech hat mit ihm gesprochen und das ganze Interview können Sie jetzt online anhören. Und er hat sogar seine Single live gesungen.


Bernward Büker
Facebook: www.facebook.com/Bueker.B
1980 gründete sich die Bernward Büker Bande (vorher Bernward Bieder Bande) in Linden. In dieser Zeit veröffentlichen die Gründungsmitglieder Bernward Büker, Heiner Lürig (bekannt durch die spätere langjährige und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit Heinz-Rudolf Kunze), Michael Lauer (Tasten), Frank Naumann (Bass) und Saban Yavuz (Schlagzeug) das Minialbum "Herzlichen Glückwunsch zur Psycho...se".
Dem interessanten Erstlingswerk, Auskopplung "Körperkontakt", folgte 1982 das Album "Des Satans Satellit". In dieser Zeit wurde Yavuz durch Sid Gautama am Schlagzeug ersetzt. Diese Veröffentlichung fällt genau in die Hoch-Zeit der NDW und davon konnte nun auch die Büker Bande profitieren. Viele gut besuchte Konzerte, Bravo-Berichte, Samplerbeiträge und weitere drei Singles zeugen von dieser erfolgreichen Epoche. Büker, der Ende der 70er auch die Schauspielschule besuchte, war 1982 in einer TV Serie zu sehen und 1984 im Kinofilm "Gotcha".
1983 wurde das musikalische Personal noch mal verändert - Lauer verließ die Band, dazu kamen Jeff Ross (Gitarre), Jörg Sander (Tasten) und Dieter Dehn (Saxofon), trotzdem löste sich die Bernward Büker Bande letztendlich Ende 1983 auf. Danach spielte Büker kurze Zeit mit der Band Sexopholics. 1986 erschien mit "Wilde Abenteuer" Bernward Bükers größter Erfolg - dieser Song platzierte sich auch in den Airplay-Charts. Büker blieb der Musik treu, arbeitete zusammen mit Andreas Bärtels weiter an neuen Titeln. 1988 erschien die Sinlge "Wenn ein Stern vom Himmelszelt", auf der sich das Duett mit Nina Hagen "Die kleinen grünen Männchen" befindet.
1990 versucht Büker unter dem Namen Bernward mit gleichnamiger LP ein Comeback einzuleiten - die Musik nun deutlich härter und rockiger. Ab 1994 veröffentlicht Bernward Büker wieder unter seinem vollständigen Namen weitere Tonträger und 1996 erscheint ein Best Of Album "Mit Herz und Knochen" - eine sehr gute Zusammenstellung seines bisherigen Schaffens. Diesem folgt das melancholisch-schöne 98er Album "13 Kastanien", im Chor hört man unter anderen Luci van Org (Lucilectric) und am Schlagzeug spielt kein geringerer wie Curt Cress. Die Single "Melancholisch" platziert sich in den Top 10 der Media Control Repertoire Charts/Deutsch Rock. Danach wird es wieder ruhig um Büker - er spielt mit seiner Band "Piraten der Liebe" auf zahlreichen Festivals bis 2005 sein bislang letztes Album "Störtebüker" erscheint.












